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Solidaritätsprojekt "Schulfrühstück für Kinder in Nicaragua" Advent 2005
Projektverantwortliche:
HD Jutta Hindinger, Angela Grassman, Hermine Hauer
Beim Elternsprechtag wurden Kuchen und Kekse verkauft. SchülerInnen der 2. Klassen verkauften beim Ansfeldner Adventmarkt "Galetas"-Kekse um 1€. Dabei wurden 447 € für Kinder in Nicaragua eingenommen.
Mit diesem Geld erhalten 22 SchülerInnen ein Jahr lang täglich ein Frühstück.
Wie können Menschen auf einer Müllhalde leben?
Diese und viele weitere Fragen stellten die Schüler der Informatikhauptschule Ansfelden an Dr. Elmer Zelaya, der als Projektkoordinator der Nicaraguaprojekte am 4. November 2005 Ansfelden besuchte und dabei auch mehreren Klassen von den Kindern in Nicaragua erzählte.Andere wollten wissen,
- ob es in den Schulen in Nicaragua giftige Schlangen gibt
(nein, aber im Regenwald schon, dort gibt es auch die Tukane, die bunten Papageie Nicaraguas); - ob bei Vulkanausbrüchen Menschen ums Leben kommen
(nein, bei Vulkanausbrüchen nicht, obwohl Nicaragua 7 aktive und 7 erloschene Vulkane hat, aber sehr wohl herrschen Analphabetismus und Hunger wegen des sozialen Vulkans der neoliberalen Ausbeutung); - wie es möglich sei, auf einer Müllhalde zu leben (wie das in den Städten Nicaraguas zahlreiche Erwachsene und auch Kinder machen);
- was die Kinder beim Schulfrühstück genau zu essen bekommen
(einen großen Becher Kakao und einen nahrhaften Müsliriegel)
Nicaraguavormittag im ABC
Am 11. November 2005 fand im ABC Ansfelden ein weiterer Nicaraguavormittag statt, den fast 250 SchülerInnen aus Ansfelden, Haid, Kremsdorf und Pucking besuchten.Der ehemalige Entwicklungsarbeiter Günter Pilz berichtete gemeinsam mit seiner nicaraguanischen Familie über die Schönheiten und die schreckliche Armut in Nicaragua.So leben z. B. in Waslala im Regenwald oft sieben- oder mehrköpfige Familien in einer Holzhütte. 800.000 Kinder können in Nicaragua nicht in die Schule gehen, weil ihnen die Eltern kein Heft usw. kaufen können. Dass die Mädchen aus Nicaragua so rhythmisch (wie eben die Karibikmusik), gewandt (wie eine Schlange) und bunt (wie der Tukan, nicaraguanischer Nationalvogel) tanzen können wie Marjurie, Tanja und Laura Pilz - und das im ABC Ansfelden! - , hätte sich auch so mancher 4. Klassler nicht träumen lassen, als er zum Nicaraguavortrag ging.
Projektbeschreibung SOKRATES
Mit dem 26. Mai 2000, dem Tag der 25 Jahr-Feier der Informatikhauptschule Ansfelden, startet im Rahmen des SOKRATES II-Programmes der Europäischen Union unser neues Projekt: "Developing teaching of languages, heritage and environment studies in our schools through shared techniques and experiences. "
Zentrales Anliegen dieser Arbeit:Entwicklung von Lehrstrategien in den Bereichen Sprach-, Geschichte- und Umweltunterricht durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Nutzung der Informationstechnologien.
Beteiligte Schulen:
- Koordinierende Schule: Clongowes Wood College (Rep. Irland)
- Litauen
- Dungannon (Nordirland)
- Informatik Hauptschule Ansfelden (Österreich)
- Ungarn
Projektbeschreibung COMENIUS
Im Rahmen des COMENIUS-Programmes der Europäischen Union war die Informatik Hauptschule Ansfelden von März 1997 bis März 2000 koordinierende Schule des Projekts "Education for Mutual Understanding - EMU" (Erziehung zum gegenseitigen Verständnis).
Zentrales Anliegen dieser Arbeit:Das Zusammenwachsen verschiedener Kulturen im Prozess der europäischen Integration durch das Setzen von Impulsen in den Bereichen Konfliktbewältigung und interkulturellem Lernen zu fördern.
Beteiligte Schulen:
- Koordinierende Schule: Informatik Hauptschule Ansfelden
- Dungannon (Nordirland)
- Clongowes Wood College (Rep. Irland)


